AfD Abwahlparty. Oder: Dialog statt Spaltung.

Auch wenn 87%, inklusive mir, schockiert sind:

Deutschland hat gewählt und ich habe jetzt Klarheit. Ich kann endlich einordnen, wie viel Prozent der Bevölkerung Abschottung und anderen vermeintlich einfachen Lösungen Glauben schenken.

Ich will das nicht herunterspielen, aber die 13% sind ein Teil der Gesellschaft, nicht „das Volk“. Sie brauchen sich nicht „ihr Land“ zurückzuholen und sie dürfen auch niemanden jagen. Wir lassen uns nicht jagen, genausowenig, wie wir jetzt die 13% jagen sollten. Auf beiden Seiten stehen Menschen. Und unter den 13% stehen viele, die existenzielle Ängste und Sorgen haben. Menschen, die keine anderen Perspektiven gesehen haben. Menschen, denen wir das Gefühl gegeben haben, Verlierer zu sein oder auf der falschen Seite zu stehen. Wir als Gesellschaft haben jetzt die Chance und Pflicht, daran zu arbeiten, dass die 13% in vier Jahren weniger werden, statt mehr.

Wie das genau geht, weiß ich noch nicht. Aber Dialog statt Spaltung ist ein Anfang. Ein Dialog, der nach dahinterliegenden Motiven fragt, statt auf die vordergründige Provokation zu reagieren. Ein Dialog, der nicht weiter das Bild befördert, es gehe darum, den jeweils anderen zu überzeugen. Nein, es geht darum zu Verstehen. Und es geht darum, dem anderen - hoffentlich kleineren - Teil der 13% Grenzen zu setzen.

Das ist unser aller Auftrag und Verantwortung. Der geht weit über Empörung, Entsetzen und die Teilnahme an einer „AfD Abwahlparty 2021“ bei Facebook hinaus. Wir können das gerne feiern, aber wir müssen auch alle etwas dafür tun.

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Zu meiner Person: Eine Welt in Balance ist meine Vision. Als Mitglied der Deutschen Gesellschaft CLUB OF ROME versuche ich als Redner für Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit mit Vorträgen und in verschiedenen Organisationen wie DESERTEC oder der Deutschen Gesellschaft CLUB OF ROME den Wandel zu befördern. Menschen über Vorträge zu inspirieren die Zukunft mitzugestalten, ist meine Leidenschaft geworden. Ich freue mich über eine Einladung von Ihnen.Mein Dank gilt vielen Menschen, die mir in der Vergangenheit viel Vertrauen geschenkt und Chancen aufgezeigt haben. Schlüsselfiguren sind insbesondere Mojib Latif, Frithjof Finkbeiner, Uwe Möller, Max Schön und Franz-Josef Radermacher.

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