Geschafft!

Vor fast zwei Jahren schrieb ich in meinem Text "Refugees welcome - (k)ein Sommermärchen":

Ich bin der Überzeugung, dass in dieser Herausforderung eine riesige Chance für uns alle steckt. ,.., Für ebendas Europa, das kürzlich aufgrund einer ökonomischen Krise auch an den Rand einer sozialen gedrängt wurde. ,..., die Europäische Idee, hatte verloren. Jetzt können wir gewinnen. Lasst uns von Deutschland aus eine Welle der Solidarität in Europa lostreten. ,.., Wie großartig kann es werden, wenn die staatlichen Mechanismen mitziehen; das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern befördern, Menschen integriert und ausgebildet werden, Wohnraum entsteht und die wirtschaftliche Nachfrage steigt.,..., Deutschland wird von so einem Programm wirtschaftlich und gesellschaftlich profitieren und die Bilder, die während des Sommermärchens 2006 um die Welt gingen, werden ein blasses Abbild sein, von dem vielfältigen, offenen, gastfreundlichen und gut organisierten Deutschland, das wir jetzt schaffen können.

Und wir haben es geschafft! Wesentlich zu dem Erfolg beigetragen haben ganz klar die vielen tausend Menschen, das vermutlich größte zivilgesellschaftliche Engagement seit Jahrzehnten und es gibt auch noch viel zu tun. Aber: Ihr, wir, schufen die Grundlage für den Erfolg den wir heute sehen: "Trotz Flüchtlingen sinkt die Arbeitslosigkeit weiter, ..., eine verdammt gute Nachricht, ..., die zeigt, wozu dieses Land fähig ist. Sie widerlegt dieses 'Das Boot ist voll, wir schaffen das nicht'".

Liebe Mitmenschen, zum Teil (Facebook-)Freunde und Bekannte, liebe besorgten Bürger,

ich hoffe ihr seht die Chancen für unser Land mittlerweile auch. Und ich hoffe ihr habt verstanden, dass die Zunahme der Ungerechtigkeit und Schrumpfen der Mittelschicht (40% der Menschen verdienen real weniger als in den 90ern), NICHTS mit "Refugees Welcome" zu tun hat. Das ist tragisch und Sorgen sind sehr berechtigt, doch dafür müssen wir das (Steuer)System ändern, keine Mauern bauen.

Das jetzige System vergrößert nicht nur die Schere zwischen Arm & Reich bei uns, sondern zwingt Menschen in anderen Ländern überhaupt erst, ihre Heimat zu verlassen.

Euer

Andreas

------------ Zu meiner Person: Eine Welt in Balance ist meine Vision. Als Mitglied der Deutschen Gesellschaft CLUB OF ROME versuche ich als Redner für Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit mit Vorträgen und in verschiedenen Organisationen wie DESERTEC oder der Deutschen Gesellschaft CLUB OF ROME den Wandel zu befördern. Menschen über Vorträge zu inspirieren die Zukunft mitzugestalten, ist meine Leidenschaft geworden. Ich freue mich über eine Einladung von Ihnen.Mein Dank gilt vielen Menschen, die mir in der Vergangenheit viel Vertrauen geschenkt und Chancen aufgezeigt haben. Schlüsselfiguren sind insbesondere Frithjof Finkbeiner, Uwe Möller, Max Schön und Franz-Josef Radermacher.

#refugees #europa #flüchtlinge

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