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Welches Europa wollen wir?

July 4, 2016

Dieser Text ist ein Versuch verschiedene Artikel der ZEIT vom 30. Juni 2016 mit meinen eigenen Gedanken und der Frage "Welches Europa wollen wir?" zu kombinieren.

 

 

Letzten Sommer schrieb ich,

"weil ich mich sorg(t)e, dass zu wenigen Menschen bewusst ist, dass „Refugees welcome“ kein Sommermärchen, sondern eine langfristige Herausforderung ist. Weil ich glaub(t)e, dass die aktuellen Ereignisse ein Anfang sind. Ein Anfang, der rückblickend betrachtet, zu einer Politik und Gesellschaft für mehr Solidarität und Menschlichkeit, oder aber der Abgrenzung und Egoismus, geführt haben wird."

Doch auch ich gehörte zu denen,
"die dachten, am Ende gewinnen doch immer die Guten. Seit Freitag (Brexit) wissen wir: Das stimmt nicht,...,Es gib einen Weg zurück in ein Angst-Europa." (1)

Heute müssen uns ernsthaft fragen, "welches Europa wollen wir?", denn,
"was wir heute erleben, sind keine einzelnen politischen Streitfälle, es ist vielmehr ein Zusammenprall der polistischen Kulturen und Lebenswelten - und das vor allem zwischen Inländern und Inländern". (2)

Letzten Sommer schrieb ich,

"dass die Herausforderung darin besteht,..., eine Spaltung unseres Landes zu verhindern, und wir auf den Dialog setzen und unsere Mitbürger_innen, die Angst haben, mitnehmen müssen."

Denn ich fürchtete, dass wenn es uns nicht gelingt,
"den Graben, der sich in fast allen westlichen Ländern aufgetan hat, zu überbrücken, drohen die aus Unverständnis und Unzufriedenheit erwachsenen neuen Bewegungen vieles zum Einsturz zu bringen, was über Jahrzehnte an Gutem und Bewahrenswertem aufgebaut wurde." (2)

Und tatsächlich kommt es einem mittlerweile so vor,
"als seien die Fundamente plötzlich wieder in Gefahr.,..., Fast überall, so scheint es, schwillt die Wut an, wird herumgebrüllt, ist die Gesellschaft gespalten. Nicht so sehr in Arm und Reich oder Oben und Unten oder Links und Rechts. Eher in Wütend und Gelassen, in Empört und Zuversichtlich. Die eine Hälfte setzt auf Abschottung und Nationalsozialismus, die andere auf Offenheit und Zusammenarbeit." (3)

 

Doch,
"weil Zweifel und Ängste als vordemokratisch und irrational kleingeredet worden sind, konnten in so vielen Ländern furchterregende Bewegungen groß werden" (2)

und:
"sie müssen wir endlich ernst nehmen. Sie haben einen Slogan: "Take back control, Gewinnt die Kontrolle zurück". Take back control ist ein verdammt guter Slogan - nur für die falschen Leute. Wir sollten ihn uns zurückholen. Für unser Europa." (1)

Welches Europa wollen wir? Meine Antwort bleibt, die gleiche wie letzten Sommer:

 

"Ich will eine offene und solidarische Gesellschaft. Ich will kein Sommermärchen, sondern eine unendlich (schöne) Geschichte. Deshalb habe ich jetzt doch (wieder) geschrieben."

Denn für dieses Europa müssen wir, wie ich letzte Woche schrieb: ​​
"mit den Menschen sprechen. Sie abholen. Sie mitnehmen. Wir müssen werben, um Verständnis für zukunftsfähige Lösungen. Denn mit nationalem Denken werden wir die globalen Herausforderungen nicht bewältigt bekommen."

 


"Wer auch immer einen Gauland in der Nachbarschaft hat, der ziehe bitte nicht weg, sondern backe bitte einen Kuchen - ich empfehle einen braunen Schokoladenkuchen -, gehe zu den Gaulands rüber und beginne ein Gespräch."

Denn sonst gewinnen am Ende tatsächlich die Falschen.

Zitierte Ausschnitte aus der ZEIT:
(1) Kilian Trotier, "Jugend heult" in Die ZEIT v. 30. Juni 2016
(2) Giovanni Di Lorenzo, "Wie viel Volk darf's denn sein?" in Die ZEIT v. 30. Juni 2016
(3) Heinrich Wefing, "Euch sollte es doch mal besser gehen" in Die Zeit v. 30. Juni 2016

Bilder:
Eigenes Foto von DIE ZEIT vom 30. Juni 2016
Sixtblog.de

 

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Zu meiner Person: Eine Welt in Balance ist meine Vision. Als Mitglied der Deutschen Gesellschaft CLUB OF ROME versuche ich mit Vorträgen und in verschiedenen Organisationen wie DESERTEC oder der Deutschen Gesellschaft CLUB OF ROME den Wandel zu befördern. Menschen über Vorträge zu inspirieren die Zukunft mitzugestalten, ist meine Leidenschaft geworden. Ich freue mich über eine Einladung von Ihnen.Mein Dank gilt vielen Menschen, die mir in der Vergangenheit viel Vertrauen geschenkt und Chancen aufgezeigt haben. Schlüsselfiguren sind insbesondere Frithjof Finkbeiner, Uwe Möller, Max Schön und Franz-Josef Radermacher.

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